Als eine der ersten Strommarken im privatisierten Energiesektor startete Yello 1999 im deutschen Markt und gehört seitdem zu den bekanntesten Energieanbietern in Deutschland. Inzwischen bietet Yello aber nicht mehr nur Strom an. Wir zeichnen für Euch nach, warum Yello von Anfang an im umkämpften Strommarkt auf eine „andere“ Kommunikation gesetzt hat und warum das Tiny House der Startschuss für eine neue Content-Ära bei Yello ist.

Gelb. Gut. Günstig – von Yello Strom zu Yello

Bereits von Anfang an setzte Yello auf Innovation und darauf, seine Kommunikation direkt am Kunden auszurichten, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Der Markteintritt war strategisch durchdacht, mit dem Slogan „Strom ist gelb“ wurde das sonst eher langweilige Produkt Strom stark emotionalisiert. Seitdem achtet Yello stets auf die Veränderungen im Markt, da dadurch meist auch eine veränderte Zielgruppe erreicht werden muss. Es gilt nicht mehr nur Kunden zu erreichen, die Energie benötigen. Inzwischen bietet Yello über Strom hinaus auch Gas, innovative Bundle-Produkte und smarte digitale Services an. Deshalb ist hier das A und O, der sich verändernden Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein und die potentiellen Kunden mit neuen Ideen zu überraschen.

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So integrierte Yello beispielsweise 2001 als erster Stromanbieter einen Chatbot auf seiner Website, welcher bis Ende 2015 der virtuelle Kundenberater auf der Website war und dort die Besucher charmant empfing und durch die Website führte. Nach zweijähriger Pause findet man „Eve“ seit 2017 auf Facebook, wo sie die Nutzer bei der Auswahl des passenden Tarifs unterstützt.

 

Mit dem Start seines Unternehmens-Blogs 2011 öffnete sich Yello gleichzeitig dem von Energieunternehmen noch nicht bespielten Thema Social Media und somit den Herausforderungen und Ansprüchen neuer Kommunikationswege.

Nachdem Yello Strom vor mittlerweile 2 Jahren in einem großen Rebranding mit TV- und Online-Kampagnen zu Yello wurde, hat sich nicht nur der Name geändert. Der „neue“ Claim „Mehr als du denkst“ ist seitdem allgegenwärtig bei Yello.

Der Blog – Content-Marketing Herz bei Yello

Seit jeher steht für Yello der Kunde im Mittelpunkt und der Gedanke, die (potentiellen) Kunden nicht nur mit den angebotenen Services zu begeistern, sondern ihnen auch einen Mehrwert zu bieten. Im Zentrum dieser Strategie liegt der Yello Blog, das heutige Magazin von Yello, mit etlichen Artikeln rund um Themen, die den potentiellen Yello Kunden bewegen – von Gaming über Smartphone-Vergleiche bis hin zu E-Autos und Carsharing ist so einiges dabei.

Yello-Tiny-House-3Was 2011 als „Bloghaus“ mit witzigen Videos und selbst produzierten Comics wie „Das Stromduell“ startete, ist heute unter um einiges professioneller geworden. Schon damals sollte mit dem Blog Strom für die Kunden erlebbar werden, heute wird diese Idee noch über die Themengebiete Technik, E-Mobility, Solar, Gadges, Gaming, Haushalt, Smartphone und TV ausgeweitet. Unterstützt wurde und wird der Blog noch heute von den wichtigsten Social-Media-Kanälen von Yello.

Nachhaltiges Wohnen – vom Trend zur Content-Strategie

Sitzen sechs Influencer in einem Haus… nein, so fängt nicht der neueste Witz an, sondern die neueste Influencer-Kampagne von Yello. Jedenfalls so ähnlich. Denn in Zukunft soll nicht mehr nur der Blog von Yello im Mittelpunkt der Content-Strategie stehen. Das Umweltbewusstsein und damit das Thema Nachhaltigkeit wird für viele Deutsche immer wichtiger. Das nutzt Yello mit seiner neuen Strategie und greift den Trend mobiler Minihäuser auf – und baut mit sechs Influencern in Köln ein umweltfreundliches Tiny House. Denn das Innenleben des Hauses besteht aus rein nachhaltigen Materialien wie Holz, Schafswolle und Lehmfarben. Die Influencer Malternativ, NerdyTimber, AlexiBexi, EasyAlex und MandA packen dabei nicht nur selbst an, sondern begleiten das Projekt von Anfang Oktober bis Anfang November auch auf ihren eigenen sozialen Kanälen mit zehn Videos wie „Wir bauen ein Dach“ und „Es kommt nicht auf die Größe an“. Malternativ hilft beispielsweise beim Bau des Dachs, während sich AlexiBexi unter anderem der Solaranlage samt Stromspeicher annimmt.

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Auf dem eigenen YouTube-Kanal von Yello gibt es dazu außerdem eine kleine Themenreihe zu Nachhaltigkeit und Tiny Houses, die von dem Youtuber Robin Blase aka. RobBubble moderiert wird, welcher ursprünglich auch die Idee zu dem Influencer Tiny House hatte.

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Wie kam es dazu?

Die Hamburger Agentur „Pilot“ rief Influencer dazu auf, sich mit konkreten Ideen für Markenkooperationen bei ihren Kunden zu bewerben und so stellte RobBubble seine Idee bei dem Pitch-Event „Ideas for Brands“ vor und überzeugte Yello sofort.

Yello-Tiny-House-5Warum Yello so überzeugt von Robins Idee war? Auch weiterhin will Yello seine Kunden begeistern und ihnen einen Mehrwert bieten. Deshalb ist die Tiny-House-Kampagne auf YouTube ideal, denn sie macht einen nachhaltigeren Lebensstil für eine große Zielgruppe erlebbar und bietet Yello die Möglichkeit, seine Kunden Schritt für Schritt auf dem Weg zu einem nachhaltigen Leben zu begleiten. Im Zuge des allgemeinen Ökobewusstseins erfreuen sich die mobilen Minihäuser grundsätzlich immer größerer Beliebtheit und das Internet ist voll von Informationen zu deren Bau. Außerdem baut Yello damit direkt an seinem grünen Image.

Das Tiny House als Content-Studio

Die Influencer-Kampagne rund um den Bau des Minihauses soll erst der Anfang sein, denn das 14 Quadratmeter „große“ mobile Minihaus wird zum Dreh- und Angelpunkt der neuen und umfangreichen Content-Bewegtbildstrategie. Das 7 x 2,5 Meter große Minihaus beherbergt nämlich auch ein voll ausgestattetes Video- und Livestream-Studio, in dem in Zukunft viele Videos zu den Themen Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Solarenergie und Technik für den eigenen YouTube Kanal gedreht werden sollen.

Und was lernen wir daraus?

Speziell, wenn es um das Thema Influencer Marketing geht, ist es wichtig, dass sich die Kampagne perfekt in die übrige Content-Strategie einfügt. Influencer Marketing und Content-Marketing sollten nicht parallel laufen, sondern gemeinsam einer Strategie folgen. Yello zeigt uns hier mit seinem Tiny House ein sehr gutes Beispiel, wie so eine Verbindung aussehen kann. Und das auch noch zu einem Themenkomplex, der aktuell ist und derzeit viele Menschen, und damit auch potentielle Kunden, interessiert. Also merke: eine gute Verknüpfung von Kampagne und Content-Strategie mit einem Schuss Aktualität ist ein gutes Erfolgsrezept.

Ihr wollt mehr erfahren zum Thema Influencer Marketing? >> Diese 3 Beispiele zeigen, wie man richtig durchstartet.

Quellen:
www.wuv.de/marketing/logo_claim_kampagne_alles_neu_bei_yello
blog.hilker-consulting.de/yello-digitalisierung-innovationen-change-management
blog.kmto.de/massnahmen/beispiel-content-strategie-yellow-strom/
www.wuv.de/marketing/yello_macht_aus_einem_winzigen_haus_ein_grosses_thema
www.horizont.net/marketing/nachrichten/yello-warum-der-stromanbieter-gemeinsam-mit-influencern-ein-tiny-house-baut-178084

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