Bestes Beispiel für Content-Marketing bei einer Krankenkasse: Die Schwenninger

Lacht auch gerne mal über sich selbst: das Marketing-Team der Schwenninger Krankenkasse

 

Ein echter Content-Marketing Case einer Krankenkasse „zum Anfassen“: Daniel Repp, Marketingleiter der Schwenninger Krankenkasse, spricht über das seit 2011 erfolgreich laufende Portal babyharmonie.de und das neue Projekt mach-es.de.

Die Content-Marketing-Pioniere von der Schwenninger Krankenkasse sind zurück.

Daniel Repp, Marketingleiter der Schwenninger Krankenkasse

Wir schreiben das Jahr 2011: Die ersten relevanten Content-Marketing-Portale gehen in Deutschland online und deutsche Marketers fangen an, über Content Marketing zu diskutieren. Coca-Cola sorgte mit der revolutionären Content-Marketing-2020-Kampagne für Aufsehen und Henkel stellte auf schwarzkopf.de ein neuartiges Lifestyle-Portal live. Die ersten Produktinformationen kamen erst, nachdem man sich durch drei themenorientierte Seiten geklickt hatte.

Wurden diese beiden budgetstarken Unternehmen vorrangig in den Medien als Musterbeispiele für eine neue Kommunikationsform großer Corporates genannt, gab es ebenso einen Case zum Anfassen für „normale“ Unternehmen. Es war das Schwangerschaftsportal Babyharmonie.de von der Schwenninger Krankenkasse, das heute noch live ist.

Jetzt geht mit www.mach-es.de das nächste Content-Marketing-Projekt aus Schwenningen an den Start. Ein hoch relevanter Grund für CM.Com-Chef René Kühn, mit Daniel Repp zu sprechen, der als Marketingleiter der Schwenninger Krankenkasse schon 2011 dem Content Marketing verfallen war.

CM.Com: Daniel, willkommen zurück! Was ist bei Euch in den letzten Jahren strukturell und inhaltlich in Bezug auf Content Marketing passiert? Habt Ihr zwischenzeitlich eine Content-Marketing-Pause eingelegt?

Daniel Repp: Nein, überhaupt nicht! In den letzten Jahren ist viel passiert bei uns. Content Marketing spielt dabei eine wichtige Rolle: Babyharmonie.de haben wir professionell weitergeführt bis heute. Auch bei unseren Kundenmagazinen – ob online oder offline – erweitert Content Marketing unsere Bandbreite und Möglichkeiten. Und aktuell beziehen wir bei unserer neuen Gesundheitskampagne www.mach-es.de viele neue Impulse aus dem Content Marketing!

CM.Com: Mit Babyharmonie.de wart Ihr relativ früh in der deutschen Content-Marketing-Entwicklung ein Best-Practice-Beispiel. Hand aufs Herz: Hat sich der Invest zum jetzigen Zeitpunkt rentiert und was passiert aktuell auf dem Portal?

Daniel Repp: Ja, das hat sich definitiv rentiert! Seinerzeit hat mich das Content-Projekt von schwarzkopf.de inspiriert und auf die Idee gebracht, mich mit einem hochrelevanten Portal speziell an junge Familien zu wenden. Wichtig war für mich, die Schwenninger genau bei dieser Klientel als Krankenkasse zu präsentieren, die sich kümmert und da ist, wenn man sie braucht. Der Fokus lag dabei auf einer effektiven Kommunikation für Interessenten und bereits bestehende Kunden. Das hat sich mittlerweile geändert: Babyharmonie.de wendet sich heute eher an unsere so wichtigen Bestandskunden. Unsere eigenen Medien sorgen dafür, das Portal bekannt zu machen. Auf externe Werbung können wir so in vielen Bereichen verzichten.

Content-Marketing Beispiel für Krankenkasse: babyharmonie.de
Content-Marketing Beispiel der ersten Stunde: Babyharmonie der Schwenninger Krankenkasse

CM.Com: Jetzt legt Ihr mit www.mach-es.de nach. Welche Idee steckt dahinter? Wie viel Überzeugungsarbeit musstet Ihr intern leisten, um ein solches Portal zu budgetieren? 

Daniel Repp: Mit www.mach-es.de bringen wir unsere Botschaft als aktive Gesundheitsförderer plakativ auf den Punkt. Oder, globaler ausgedrückt: Wir packen die Angebote der Schwenninger in eine relevante Content-Strategie und stärken so unsere Markenhaltung.

Klassische Überzeugungsarbeit mussten wir nicht leisten, da unser Vorstand eine Kampagne mit einem breiten Fokus begrüßt. Dass wir mit unseren Marketing-Aktivitäten mutig und anders sind, hat sich mittlerweile fest im Unternehmen verankert. Unser Vorstand Thorsten Bröske fördert – und fordert! – die digitale Kommunikation in allen Bereichen. Mit dem Mach-es-Konzept haben wir all diese Anforderungen abgedeckt.

Das neue Portal der Schwenninger Krankenkasse: www.mach-es.de
Das neue Portal der Schwenninger Krankenkasse: www.mach-es.de

CM.Com: Wie messt Ihr den Erfolg? Also welche KPIs sind für Euch relevant?

Daniel Repp: Bei der Erfolgsmessung ziehen wir die klassischen KPIs heran, wie zum Beispiel die Leadgenerierung. Mit dem Thema betreiben wir aber auch umfassende Kundenkommunikation. Das gilt auch für den Offline-Bereich, wo wir beispielsweise mit Mailings unterwegs sind. Deshalb sind auch Response- und Teilnahmequoten an Umfragen und Gewinnspielen für uns relevant.

Mit www.mach-es.de möchten wir Kunden und Interessenten aktivieren und in den Dialog mit ihnen treten. Besonders positiv ist auch, dass wir uns mit all unseren Content-Projekten für viele Kooperationspartner interessant machen. So erreichen wir insgesamt mehr Reichweite und erzeugen mehr Nutzen für alle Beteiligten.

„Mittlerweile arbeitet unser Marketing fast schon wie eine Agentur.“

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Wir sagen vielen Dank für das spannende und sympathische Interview, lieber Daniel. Wir wünschen Euch viel Erfolg mit www.mach-es.de und behalten Eure weiteren Content-Marketing Aktivitäten natürlich im Auge 😉

Was meint Ihr, liebe Leser? Ist die Schwenninger Krankenkasse ein Musterbeispiel für den aktuellen Wandel der Kommunikation? Wie schätzt Ihr die Aussagen von Daniel Repp ein? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Die wichtigsten Links zur Schwenninger Krankenkasse

Autor

René Kühn
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